
Katzennachwuchs hat sich in diesem Jahr wieder mehr als reichlich beim Tierschutzverein Meiningen eingestellt. Die vielen Kleinen sind nun allesamt auf der Suche nach einem eigenen liebevollen Zuhause. Unter ihnen ein Quartett, das Anfang Juli an einem Kuhstall in Stepfershausen eingefangen wurde. Zur Welt kamen die vier Geschwister – zwei Mädels und zwei Jungs – im April. Dann hatten sie das Glück, im Tierheim aufwachsen zu können und nicht den Gefahren ausgesetzt zu sein, die Streunerkatzen tagtäglich drohen, vor allem wenn sie noch so klein und hilflos sind. Nun sind die vier Strolche herangewachsen und die zwei Fräuleins, Betty und Merle, haben sogar bereits mit ihrem Charme Menschenherzen erobern können. Schon bald werden sie wohl zu ihrer Familie ziehen. Fips und Sebastian sind bisher noch nicht entdeckt worden. Den reizenden schwarz-weißen Sebastian kann man gern im Katzenhaus des Tierheims besuchen und ins Herz schließen. Der getigert-weiße Fips kuriert gerade einen Infekt in der Krankenstation aus. So etwas bleibt nicht aus, wenn zu viele Tiere zusammentreffen, wie das eigentlich in jedem Sommer im Tierheim der Fall ist, wenn all die mutterlosen und herrenlosen Katzenfindelkinder eintreffen. Die beiden zuckersüßen Stepfershäuser Brüder sind neugierige, verspielte kleine Katerchen. Den Zweibeinern gegenüber verhalten sie sich noch etwas vorsichtig, sind aber nicht scheu. Gern dürfen die Zwei zusammen in ihr künftiges Zuhause ziehen. Ein Artgenosse als Gesellschaft wäre sicher für beide Katzenkinder eine feine Sache. Fips sollte sich allerdings möglichst nicht einem dominanten Artgenossen hinzugesellen müssen, damit würde er wohl nicht glücklich.
